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  Ihr Ansprechpartner:

Dr. Hansjürgen Richter
tti Magdeburg GmbH
Bruno-Wille-Straße 9

D-39108 Magdeburg

Tel. : +49 (0) 391 / 7 44 3 5 20
FAX : +49 (0) 391 / 7 44 3 5 11

E-Mail :

RAHMpost@tti-md.de

 

 

Regionale Innovationsstrategie
Region Altmark - Harz - Magdeburg

Eine Region weiß, was sie will!

Projektübersicht

Teil I Teil II Profil der Region

Arbeitsprogramm

 

Profil der Region Altmark-Harz-Magdeburg

Die RIS-Region RAHM ist identisch mit dem Regierungsbezirk Magdeburg, dem nördlichen Teil von Sachsen-Anhalt (im Internet http://www.sachsen-anhalt.de). Historisch betrachtet gingen von der Region als Kernland deutscher Geschichte, Land der Könige und bedeutender Reformen sowie Ursprung vieler Erfindungen zahlreiche Impulse für die Entwicklung der europäischen und der Weltkultur (Luther, Otto-von-Guericke, Eike von Repgow, Stadt Quedlinburg, Magdeburger Dom) sowie der Wirtschaft (Unternehmer und Erfinder wie Gruson, Wolf, Junkers, Schäffer und Budenberg,) aus.

Die RIS-Region lässt sich in 3 Wirtschaftsregionen gliedern :

  • Altmark
    mit den traditionellen Stärken in land- und forstwirtschaftlicher Produktion
  • Harz
    als länderübergreifende Wirtschafts- und Tourismusregion (Niedersachsen, Thüringen) mit Traditionen in der metallverarbeitenden Industrie, der Gewinnung von Steinen und Erden sowie dem Tourismus
  • Magdeburg
    als wachstumsorientierte Produktions- und Dienstleistungsregion mit dem historisch gewachsenen Schwerpunkt Maschinen- und Anlagenbau im Kreuzungsbereich zahlreicher Verkehrswege (Eisenbahn, Straßen und Binnenschifffahrt)

Die Region ist gekennzeichnet durch ein deutliches Nord-Süd-Gefälle in der Wirtschaftskraft. Im Norden (Altmark) überwiegt die Landwirtschaft, im Süden liegen die industriellen Kerne. Neben Magdeburg sind vor allem der Harzraum mit dem Vorland von Bedeutung.

Seit der Wiedervereinigung Deutschlands durchlebt die Region einen gravierenden Wandel der traditionellen Industriestruktur. Großunternehmen wurden privatisiert, deutlich verkleinert und in Geschäftsbereiche aufgegliedert. Heute haben 99% der Unternehmen weniger als 500 Beschäftigte, die Arbeitslosenrate liegt über 20%. Der strukturelle Wandel brachte auch Chancen für kleine und mittlere Unternehmen der Region, neue und innovative Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Wachstumsbereiche sind der Maschinen- und Anlagenbau im Revitalisierungsprozess, produktionsnahe Dienstleistungen, Telematikanwendungen und Umwelttechnologien. Es wurde damit begonnen, das Potential auf dem Gebiet der Pflanzen-Biotechnologie in arbeitsmarktwirksame Lösungen umzusetzen.

Das Forschungs- und Entwicklungspotential der Region beruht zu einem großen Teil auf historischen Entwicklungen. Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist ein wichtiger Know-how-Träger auf dem Gebiet des Maschinen- und Anlagenbaus. Das Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung Gatersleben und die Bundesanstalt für Züchtungsforschung an Kulturpflanzen Quedlinburg setzen auch internationale Maßstäbe. Daneben sind in der Region drei Fachhochschulen in Magdeburg, Wernigerode und Stendal tätig. Ein Beispiel für die wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen ist das Fraunhofer Institut für Fabrikbetrieb und Fabrikautomatisierung.