|
2. DETAILLIERTE Beschreibung der durchzuführenden
Arbeit
2.1 PHASE 0: Die Definitionsphase
(Präzisierung des Arbeitsprogrammes, erste Analysearbeit)
2.1.1 Konsensbildung
Die Konsensbildung als die Grundvoraussetzung für eine
erfolgreiche Erarbeitung der RIS-RAHM und deren Umsetzung in
Projekten und Maßnahmen wird durch folgende Aktivitäten erreicht:
- Bildung des Lenkungsausschusses für das Projekt und dessen
follow-up
- Sensibilisierung für das Projekt durch eine Vielzahl von Präsentationen,
Diskussionen und persönlichen Gesprächen, ein auf hohem Niveau
durchzuführendes Erstes Innovationsseminar
- Bestimmung besonders erfolgsträchtiger Thematischer
Projektfelder aus den Ergebnissen der Vorarbeiten zum Projekt
und Motivation zur Mitarbeit
- Publikationen und Nutzung der Medien
- Gewährleistung eines stetigen offenen Dialoges im
Projektfortschritt.
| Aufgaben |
Aktionen |
Ergebnisse/Berichte |
| 01 |
Management-
gruppe |
Anlaufberatung des Projektteams
Festlegung von Grundsätzen für die Zusammenarbeit/Vertrag
methodische und inhaltliche Fragen Einrichtung des
Projektsekretariates Auswahl der Experten |
Vereinbarungen über die
Zusammenarbeit Entscheidungsvorschläge für den
Lenkungsausschuss |
| 02 |
Projekt-
organisation |
Konstituierung des
Lenkungsausschusses und der Managementgruppe Festlegung der
Arbeitsgrundsätze Bildung der Thematischen Projektgruppen (TP) |
Arbeitsvereinbarungen Plan des
Ersten Innovationsseminars der RIS-RAHM bestätigtes
Arbeitsprogramm Thematische Projektgruppen |
| 03 |
Seminar |
Startseminar für das Projekt
Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, RIS/RITTS
Regionen,
Einladung der Medien |
Erstes Innovationsseminar auf hohem
Niveau, Präsentation erster Ergebnisse Parallel Workshops |
| 04 |
Öffentlich-
keitsarbeit |
Informationskampagne zur
Publizierung der Projektinhalte und Ziele Erarbeitung von
Informationsmaterial |
Informationsmaterial Pressemappe
breite Kenntnis über das Projekt, Nachfrage für Unterstützung |
| 05 |
Erfassung von Dokumenten |
Sammlung vorhandener
Dokumentationen, Studien, Initiativen etc. zur Situation in
der Region regionale Entwicklungskonzepte/RAP |
Übersicht verfügbarer Aussagen
unterschiedlicher Quellen |
| 06 |
Auswertung und Übersicht |
Auswertung der gesammelten
Materialien Erste Stärken-Schwächen-Analyse |
Kenntnis der aktuellen Situation in
der Region zum Innovationsgeschehen Einbindung von Elementen
der Regionalen Aktionspläne |
| 07 |
Aktualisierung
des Arbeits-
programms |
Ausarbeitung des endgültigen
Arbeitsprogrammes Nutzung der Erkenntnisse aus 06 |
Entwurf des präzisierten
Arbeitsprogramms |
| 08 |
Lenkungs-
ausschuss |
Konstituierung Arbeitsprogramm |
Bestätigtes Arbeitsprogramm Bestätigte
Thematische Projektfelder Akzeptiertes Konzept für ein erstes
RIS-Projekt |
| 09 |
Fortschritts-
bericht |
Erster Fortschrittsbericht |
Termingerecht abgegebener 1.
Fortschrittsbericht |
2.2. Phase 1: Die Analyse (Sammlung von Informationen und deren
Bewertung)
Aus Analysearbeiten während der Vorbereitungsphase auf das
Pilotprojekt RIS-RAHM wurden besonders erfolgsträchtige Thematische
Projektfelder bestimmt. Die Ergebnisse der TP-spezifischen
Auswertung von verfügbaren Untersuchungen, Plänen und Konzepten
sind erste bestimmten Wissensdefizite und daraus werden notwendige
weiterführende Untersuchungen abgeleitet, welche Experten übertragen
werden.
2.2.1. Analyse der Bedürfnisse der Unternehmen in der Region
Die Analyse der Bedürfnisse ist auf die Befähigung von
Unternehmen zu Innovationen mit den Schwerpunkten, wie Wille zur
Modernisierung, Initiierung von Innovationsvorhaben, Entwicklung der
Ressourcen für das Management von Innovationen (z.B. Qualität,
Design, Weiterbildung, ...), Entwicklung von Kooperation, Stärkung
der Exportkraft gerichtet.
Die Analyse konzentriert sich auf:
- Beschreibung der regionalen Wirtschaft mit den technologischen
Schwerpunkten,
- Bewertung der Entwicklung im industriellen und technologischen
Bereich für die Haupt-
- Technologiefelder,
- Bewertung der Stärken und Schwächen der Unternehmen,
- Umfang und Art von Kooperationsnetzwerken,
- Übersicht positiver und negativer Merkmale der Wirtschaft,
auf welche das vorgesehene
Arbeitsprogramm aufsetzt, und Vergleich mit anderen europäischen
Regionen.
2.2.2. Analyse des Angebotes
Die Analyse des Angebotes erfolgt auf der Basis verfügbarer
Dokumentationen und Konsultationen. Im einzelnen werden betrachtet:
- die technologische Ausrichtung, Referenzen, spezielle Ausrüstungen
und anderen Ressourcen und Kapazitäten der Forschungs- und
Technologiezentren,
- die Schnittstellen für Technologietransfer und entsprechenden
Dienstleister,
- die Finanzdienstleistungen,
- die generell verfügbare Infrastruktur,
- mögliche Akteure, welche die Transfer-Infrastruktur verstärken
können,
- die europäische Ausrichtung,
- die potentiellen Institutionen mit Ressourcen für den
Innovationsprozess.
Phase 1: Analyse
teilweise parallel mit Phase 0 |
| Aufgaben |
Aktionen |
Ergebnisse/Berichte |
| 09 |
Verfügbare Daten-KMU |
Zusammenstellung der verfügbaren
Daten zu den Bedürfnissen der KMU Strukturierung der Aussagen |
detaillierte Darstellung des
Erkenntnisstandes, der Wissensdefizite Grundinformationen zur
Bedarfsanalyse |
| 10 |
Methode, Thematische Projektfelder |
Auswahl der Methode für die Ergänzungen
zur Bedarfsanalyse Erarbeitung der Arbeitsmaterialien zur
Durchführung Einbeziehung europäischer Erfahrungen |
Arbeitsmaterial für die
Analysearbeit (Fragelisten, Besuchsplan für die KMU,
Workshops) Auswertungsstruktur
|
| 11 |
Lenkungsausschuss |
Bestätigung der Arbeitsergebnisse
Strategiebildung/Projekte |
Bestätigung der strategischen
Schlussfolgerungen Bestimmung möglicher RIS-Projekte |
| 12 |
Datenerhebung |
Interviews in Unternehmen |
Ergänzende Aussagen zu den Bedürfnissen
hinsichtlich Innovation Projektkonzepte |
| 13 |
Fortschrittsbericht |
Darstellung als
Fortschrittsbericht über die Projektarbeit |
2. bis 4. Fortschrittsbericht mit
Darstellung der Ergebnisse und ggf. Präzisierungen des
Arbeitsprogrammes |
| 14 |
KMU-Analyse |
Bestimmung der wirtschaftlichen
und technologischen Bedingungen, des Innovationsverhaltens
Bewertung der Hilfen und Rahmenbedingungen, Innovationen fördernden
Infrastruktur durch KMU Rolle der Netzwerke Stärken und Schwächen
der Firmen Tendenzen der industriellen und technologischen
Entwicklung in den führenden Sektoren |
zusammenfassende Darstellung der
artikulierten und als latent erkannten Entwicklungsbedingungen
spezifisch für die TP Bedarf an Rahmenbedingungen und Hilfen
europäischer Vergleich Fragestellungen für Angebotsanalyse
(Innovationen fördernd) |
| 15 |
Zusammenstellung der Daten zur
Innovationen fördernden Infrastruktur |
Zusammenstellung der verfügbaren
Daten zum Angebot an KMU Strukturierung der Aussagen Vergleich
mit 16 |
Einrichtungen, Struktur und
Leistungsprofil |
| 16 |
Datenerhebung |
Ergänzende Befragung der
Organisationen zur Innovationen fördernden Infrastruktur |
Selbstverständnis der
Organisationen Bezug zu Anforderungen aus den KMU |
| 17 |
Inno-Analyse |
Zusammenstellung und Analyse der
Innovationsressourcen einschließlich der Finanzierungsmöglichkeiten
Vergleich mit europ. Regionen |
Strukturierte Übersicht Situation
in vergleichbaren europäischen Regionen |
| 18 |
Lenkungsausschuss |
Diskussion der Analyseergebnisse
Strategieentwicklung |
Bestätigte Ergebnisse Mögliche
RIS-Projekte |
| 19 |
Vergleich Bedarf/Angebot |
Vergleich von Bedarf und Angebot
in den TP Bestimmung der Defizite und Überlappungen im
Innovationssystem Testbefragung in Unternehmen |
Bewertung der Technologiequellen,
Schnittstellenstrukturen, Finanzierungsinstrumente, allgemeine
Infrastruktur, europäische Orientierung Ausrichtung auf TP
Defizite und Überschneidungen |
| 20 |
Vergleich überregional |
Vergleichende Untersuchungen mit
anderen Regionen |
Bestimmung verwertbarer
Erfahrungen und Methoden Ableitung von Projektvorschlägen |
| 21 |
Prioritäten |
Überprüfung der Thematischen
Projektfelder und notwendiger weiterer Untersuchungen |
Prioritäre Themenbereiche und Maßnahmen |
| 22 |
Bewertungsseminar/
Lenkungsausschuss |
Zweites Innovationsseminar der
RIS-RAHM, Diskussion der Ergebnisse mit Experten, Reference
Panel als erweiterte Beratung des Lenkungsausschusses |
Verifizierte Arbeitsergebnisse Präzisierung
der weiteren Arbeit |
| 23 |
Workshops |
3 regionale Workshops zur
Verbreitung und Diskussion der Ergebnisse |
je Workshop 20 Teilnehmer,
Zielgruppe KMU |
2.3. Phase 2: Die Umsetzung (Bestimmung der regionalen Prioritäten)
2.3.1. Definition eines strategischen Rahmens und von prioritären
Maßnahmen
Durch Zusammenführung der im Projektverlauf erarbeiteten
Ergebnisse soll eine realisierbare Vision für eine nachhaltige,
Innovationen fördernde Rahmenbedingungen und Infrastruktur
erarbeitet und gleichzeitig die kurzfristige Realisierbarkeit von
Projekten entsprechend den Bedürfnissen der Unternehmen
nachgewiesen werden.
Die mit Projektbeginn bestimmten Thematischen Projektfelder
werden mit dem Bearbeitungsfortschritt kontinuierlich
weiterentwickelt oder verändert. Es werden anstehende Lösungen als
Projekte definiert und deren Realisierungszeitraum bestimmt
Mögliche Entwicklungsressourcen für die regionale
Transfer-Infrastruktur und die Rolle verschiedener
Finanzierungsquellen werden einbezogen.
Die Erarbeitung des Aktionsplanes erfordert die Verfolgung
verschiedener Entwicklungsszenarien bezogen auf die Thematischen
Projektfelder:
- längerfristige Ziele und Orientierungen sowie kurzfristige
Ziele, umgesetzt in prioritäre
Maßnahmen mit der Zielgruppe der Unternehmen,
- Weiterentwicklung internationaler Kooperation, Zusammenarbeit
mit anderen Regionen,
- potentielle Rolle der führenden Know-how-Träger bei der
Umsetzung der Strategie und die Bedingungen für die konkrete
Einbindung,
- zu präferierende Infrastruktur und eine abgestimmte Arbeit
zwischen allen Transfer-Akteuren,
- die Bestimmung effizienter Finanzierungsmodelle/ Verhältnis
von öffentlicher und privater
Finanzierung.
2.3.2. Umsetzung eines Bewertungs- und Kontrollmechanismus
Im Prozess der Umsetzung der prioritären Maßnahmen sollen
Indikatoren bestimmt werden, welche die Überwachung des
Projektverlaufes und die Bewertung der Ergebnisse dieser Maßnahme
sowie von zukünftigen Vorhaben ermöglichen.
Besondere Aufmerksamkeit gilt der Entwicklung neuer Indikatoren,
die neben der Aufwand / Nutzen-Gegenüberstellung Informationen über
das regionale Innovationssystem und dessen Integration in die Europäische
Union liefern. Die Indikatoren werden entsprechend dem
Modell-Arbeitsplan (Seite 4) bestimmt.
Für die Koordinierung und das Management zur Umsetzung des Maßnahmeplanes
nach Projektabschluss wird ein Regulativ entwickelt, das den
Umsetzungsprozess, die periodische Bewertung und die Nachhaltigkeit
ermöglicht.
Der Lenkungsausschuss, der den Umsetzungsprozess begleitet, soll
als langfristiges konsensbildendes Beratungsorgan wirken, sowohl für
die Realisierung von Folgeprojekten als auch zum
Innovationsgeschehen in der Region überhaupt.
Die Methodologie für die Evaluierung des Projekterfolges ist für
die regionalen Entscheidungsträger von grundsätzlichem Interesse.
Die entwickelten Indikatoren werden dafür auf Ihre Eignung hin
getestet.
Phase 2: Umsetzung
|
Aufgaben |
Aktionen |
Ergebnisse/Berichte |
| 21 |
Untersetzung |
Bewertung der Ergebnisse in Gesprächen
mit Unternehmen, Transfereinrichtungen, Fördereinrichtungen,
etc. Vorschläge für Strategien, Szenarien, Projekte |
Optionen für eine optimale
Infrastruktur Prioritätenliste Strategieschwerpunkte
Projektvorschläge Schwerpunkte für einen langfristigen
Entwicklungsplan |
| 22 |
Strategischer Rahmen |
Bestimmung des Zeithorizontes, der
längerfristigen strategischen Ziele und von
Entwicklungszenarien |
Dokumentation der längerfristigen
Strategie und Ziele thematische Entwicklungsszenarien |
| 23 |
Zwischenbericht |
5. Erstellung des
Fortschrittsberichtes |
5. Fortschrittsbericht an die EK |
| 24 |
Maßnahmeplan |
Entwicklung von thematischen
Projekten in Arbeitsgruppen Wertung der Projekte Untersuchung
der Bedingungen für die Realisierung der Projekte unter
Nutzung der regionalen, nationalen und besonders EU-Ressourcen |
Zusammenfassung vorhandener und
neuer Projektvorschläge Maßnahmeplan als gewertete
Projektliste |
| 25 |
Bewertungsseminar |
Diskussion der Ergebnisse mit
Experten, Reference Panel |
Auswahl prioritärer Projekte |
| 26 |
Lenkungsauschuss |
Erarbeitung eines regionalen
Konsens zur Strategie und zu den Maßnahmen Erarbeitung eines
zusammenfassenden Berichtes |
Strategie und prioritäre Projekte
im regionalen Konsens Arbeitsmaterial für die längerfristige
Strategie- und Umsetzungsarbeit |
| 27 |
Moderation und Bewertung |
Entwicklung von Mechanismen zur
Moderation von RIS und der einzelnen Maßnahmen Entwicklung
einer Bewertungsmethode für die Ergebnisse |
Vereinbarungen zur Zusammenarbeit
Strukturen und Bedingungen für die Umsetzung Dokumentation
der Moderations- und Bewertungsinstrumente |
| 28 |
Umsetzung |
Beginn der Umsetzung prioritärer
Projekte ständige Koordinierung der Umsetzung begleitende
Unterstützung durch das Projektteam |
Projektumsetzung im regionalen
Konsens Erfassung erster Ergebnisse und Effekte |
| 29 |
Begleitende Bewertung |
ständige ergebnisbezogene
Bewertung der Zwischenergebnisse |
Bewertung der Projekte in der
Durchführungsphase Vorschläge für Weiterführung,
Modifizierung Ansätze für neue Projekte |
| 30 |
Lenkungsausschuss |
Bewertung der erreichten Ergebnisse
Beschluss über die weiterführenden Projekte |
Bestimmung des Projekterfolges
Festlegungen über die Weiterführung |
| 31 |
Seminar |
3. Innovationsseminar der RIS-RAHM
Publikationen in den Medien |
Information und Diskussion der
Ergebnisse Motivation für weitere Projektarbeit |
| 32 |
Abschlußbericht |
Erarbeitung des Abschlußberichtes
(Darlegung von Ziel, Methode, Arbeitsinhalte, Ergebnisse und
Umsetzung, Vorschläge für Weiterführung) Bestätigung im
Lenkungsausschuss |
Übergabe des Abschlußberichtes
mit Bericht über die Phase 2 an EK Maßnahmeplan für die
Fortführung Festlegungen zur Fortschreibung der entwickelten
Strategie |
|