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tti Magdeburg

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  Ihr Ansprechpartner:

Dr. Hansjürgen Richter
tti Magdeburg GmbH
Bruno-Wille-Straße 9

D-39108 Magdeburg

Tel. : +49 (0) 391 / 7 44 3 5 20
FAX : +49 (0) 391 / 7 44 3 5 11

E-Mail :

RAHMpost@tti-md.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regionale Innovationsstrategie
Region Altmark - Harz - Magdeburg

Eine Region weiß, was sie will!

Projektübersicht

Teil I Teil II Profil der Region

Arbeitsprogramm

Zusammenfassung

Detaillierte Beschreibung

Managementstruktur

 

 

2. DETAILLIERTE Beschreibung der durchzuführenden Arbeit

2.1 PHASE 0: Die Definitionsphase

(Präzisierung des Arbeitsprogrammes, erste Analysearbeit)

2.1.1 Konsensbildung

Die Konsensbildung als die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Erarbeitung der RIS-RAHM und deren Umsetzung in Projekten und Maßnahmen wird durch folgende Aktivitäten erreicht:

  1. Bildung des Lenkungsausschusses für das Projekt und dessen follow-up
  2. Sensibilisierung für das Projekt durch eine Vielzahl von Präsentationen, Diskussionen und persönlichen Gesprächen, ein auf hohem Niveau durchzuführendes Erstes Innovationsseminar
  3. Bestimmung besonders erfolgsträchtiger Thematischer Projektfelder aus den Ergebnissen der Vorarbeiten zum Projekt und Motivation zur Mitarbeit
  4. Publikationen und Nutzung der Medien
  5. Gewährleistung eines stetigen offenen Dialoges im Projektfortschritt.
Phase 0: Definition
Aufgaben Aktionen Ergebnisse/Berichte
01 Management-
gruppe
Anlaufberatung des Projektteams Festlegung von Grundsätzen für die Zusammenarbeit/Vertrag methodische und inhaltliche Fragen Einrichtung des Projektsekretariates Auswahl der Experten Vereinbarungen über die Zusammenarbeit Entscheidungsvorschläge für den Lenkungsausschuss
02 Projekt-
organisation
Konstituierung des Lenkungsausschusses und der Managementgruppe Festlegung der Arbeitsgrundsätze Bildung der Thematischen Projektgruppen (TP) Arbeitsvereinbarungen Plan des
Ersten Innovationsseminars der RIS-RAHM bestätigtes Arbeitsprogramm Thematische Projektgruppen
03 Seminar Startseminar für das Projekt Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, RIS/RITTS Regionen,
Einladung der Medien
Erstes Innovationsseminar auf hohem Niveau, Präsentation erster Ergebnisse Parallel Workshops
04 Öffentlich-
keitsarbeit
Informationskampagne zur Publizierung der Projektinhalte und Ziele Erarbeitung von Informationsmaterial Informationsmaterial Pressemappe breite Kenntnis über das Projekt, Nachfrage für Unterstützung
05 Erfassung von Dokumenten Sammlung vorhandener Dokumentationen, Studien, Initiativen etc. zur Situation in der Region regionale Entwicklungskonzepte/RAP Übersicht verfügbarer Aussagen unterschiedlicher Quellen
06 Auswertung und Übersicht Auswertung der gesammelten Materialien Erste Stärken-Schwächen-Analyse Kenntnis der aktuellen Situation in der Region zum Innovationsgeschehen Einbindung von Elementen der Regionalen Aktionspläne
07 Aktualisierung
des Arbeits-
programms
Ausarbeitung des endgültigen Arbeitsprogrammes Nutzung der Erkenntnisse aus 06 Entwurf des präzisierten Arbeitsprogramms
08 Lenkungs-
ausschuss
Konstituierung Arbeitsprogramm Bestätigtes Arbeitsprogramm Bestätigte Thematische Projektfelder Akzeptiertes Konzept für ein erstes RIS-Projekt
09 Fortschritts-
bericht
Erster Fortschrittsbericht Termingerecht abgegebener 1. Fortschrittsbericht

 

2.2. Phase 1: Die Analyse (Sammlung von Informationen und deren Bewertung)

Aus Analysearbeiten während der Vorbereitungsphase auf das Pilotprojekt RIS-RAHM wurden besonders erfolgsträchtige Thematische Projektfelder bestimmt. Die Ergebnisse der TP-spezifischen Auswertung von verfügbaren Untersuchungen, Plänen und Konzepten sind erste bestimmten Wissensdefizite und daraus werden notwendige weiterführende Untersuchungen abgeleitet, welche Experten übertragen werden.

2.2.1. Analyse der Bedürfnisse der Unternehmen in der Region

Die Analyse der Bedürfnisse ist auf die Befähigung von Unternehmen zu Innovationen mit den Schwerpunkten, wie Wille zur Modernisierung, Initiierung von Innovationsvorhaben, Entwicklung der Ressourcen für das Management von Innovationen (z.B. Qualität, Design, Weiterbildung, ...), Entwicklung von Kooperation, Stärkung der Exportkraft gerichtet.

Die Analyse konzentriert sich auf:

  • Beschreibung der regionalen Wirtschaft mit den technologischen Schwerpunkten,
  • Bewertung der Entwicklung im industriellen und technologischen Bereich für die Haupt-
  • Technologiefelder,
  • Bewertung der Stärken und Schwächen der Unternehmen,
  • Umfang und Art von Kooperationsnetzwerken,
  • Übersicht positiver und negativer Merkmale der Wirtschaft, auf welche das vorgesehene
    Arbeitsprogramm aufsetzt, und Vergleich mit anderen europäischen Regionen.

2.2.2. Analyse des Angebotes

Die Analyse des Angebotes erfolgt auf der Basis verfügbarer Dokumentationen und Konsultationen. Im einzelnen werden betrachtet:

  • die technologische Ausrichtung, Referenzen, spezielle Ausrüstungen und anderen Ressourcen und Kapazitäten der Forschungs- und Technologiezentren,
  • die Schnittstellen für Technologietransfer und entsprechenden Dienstleister,
  • die Finanzdienstleistungen,
  • die generell verfügbare Infrastruktur,
  • mögliche Akteure, welche die Transfer-Infrastruktur verstärken können,
  • die europäische Ausrichtung,
  • die potentiellen Institutionen mit Ressourcen für den Innovationsprozess.
Phase 1: Analyse
teilweise parallel mit Phase 0
Aufgaben Aktionen Ergebnisse/Berichte
09 Verfügbare Daten-KMU Zusammenstellung der verfügbaren Daten zu den Bedürfnissen der KMU Strukturierung der Aussagen detaillierte Darstellung des Erkenntnisstandes, der Wissensdefizite Grundinformationen zur Bedarfsanalyse
10 Methode, Thematische Projektfelder Auswahl der Methode für die Ergänzungen zur Bedarfsanalyse Erarbeitung der Arbeitsmaterialien zur Durchführung Einbeziehung europäischer Erfahrungen Arbeitsmaterial für die Analysearbeit (Fragelisten, Besuchsplan für die KMU, Workshops) Auswertungsstruktur
11 Lenkungsausschuss Bestätigung der Arbeitsergebnisse Strategiebildung/Projekte Bestätigung der strategischen Schlussfolgerungen Bestimmung möglicher RIS-Projekte
12 Datenerhebung Interviews in Unternehmen Ergänzende Aussagen zu den Bedürfnissen hinsichtlich Innovation Projektkonzepte
13 Fortschrittsbericht Darstellung als Fortschrittsbericht über die Projektarbeit 2. bis 4. Fortschrittsbericht mit Darstellung der Ergebnisse und ggf. Präzisierungen des Arbeitsprogrammes
14 KMU-Analyse Bestimmung der wirtschaftlichen und technologischen Bedingungen, des Innovationsverhaltens Bewertung der Hilfen und Rahmenbedingungen, Innovationen fördernden Infrastruktur durch KMU Rolle der Netzwerke Stärken und Schwächen der Firmen Tendenzen der industriellen und technologischen Entwicklung in den führenden Sektoren zusammenfassende Darstellung der artikulierten und als latent erkannten Entwicklungsbedingungen spezifisch für die TP Bedarf an Rahmenbedingungen und Hilfen europäischer Vergleich Fragestellungen für Angebotsanalyse (Innovationen fördernd)
15 Zusammenstellung der Daten zur Innovationen fördernden Infrastruktur Zusammenstellung der verfügbaren Daten zum Angebot an KMU Strukturierung der Aussagen Vergleich mit 16 Einrichtungen, Struktur und Leistungsprofil
16 Datenerhebung Ergänzende Befragung der Organisationen zur Innovationen fördernden Infrastruktur Selbstverständnis der Organisationen Bezug zu Anforderungen aus den KMU
17 Inno-Analyse Zusammenstellung und Analyse der Innovationsressourcen einschließlich der Finanzierungsmöglichkeiten Vergleich mit europ. Regionen Strukturierte Übersicht Situation in vergleichbaren europäischen Regionen
18 Lenkungsausschuss Diskussion der Analyseergebnisse Strategieentwicklung Bestätigte Ergebnisse Mögliche RIS-Projekte
19 Vergleich Bedarf/Angebot Vergleich von Bedarf und Angebot in den TP Bestimmung der Defizite und Überlappungen im Innovationssystem Testbefragung in Unternehmen Bewertung der Technologiequellen, Schnittstellenstrukturen, Finanzierungsinstrumente, allgemeine Infrastruktur, europäische Orientierung Ausrichtung auf TP Defizite und Überschneidungen
20 Vergleich überregional Vergleichende Untersuchungen mit anderen Regionen Bestimmung verwertbarer Erfahrungen und Methoden Ableitung von Projektvorschlägen
21 Prioritäten Überprüfung der Thematischen Projektfelder und notwendiger weiterer Untersuchungen Prioritäre Themenbereiche und Maßnahmen
22 Bewertungsseminar/
Lenkungsausschuss
Zweites Innovationsseminar der RIS-RAHM, Diskussion der Ergebnisse mit Experten, Reference Panel als erweiterte Beratung des Lenkungsausschusses Verifizierte Arbeitsergebnisse Präzisierung der weiteren Arbeit
23 Workshops 3 regionale Workshops zur Verbreitung und Diskussion der Ergebnisse je Workshop 20 Teilnehmer, Zielgruppe KMU
 

2.3. Phase 2: Die Umsetzung (Bestimmung der regionalen Prioritäten) 

2.3.1. Definition eines strategischen Rahmens und von prioritären
Maßnahmen

Durch Zusammenführung der im Projektverlauf erarbeiteten Ergebnisse soll eine realisierbare Vision für eine nachhaltige, Innovationen fördernde Rahmenbedingungen und Infrastruktur erarbeitet und gleichzeitig die kurzfristige Realisierbarkeit von Projekten entsprechend den Bedürfnissen der Unternehmen nachgewiesen werden.

Die mit Projektbeginn bestimmten Thematischen Projektfelder werden mit dem Bearbeitungsfortschritt kontinuierlich weiterentwickelt oder verändert. Es werden anstehende Lösungen als Projekte definiert und deren Realisierungszeitraum bestimmt

Mögliche Entwicklungsressourcen für die regionale Transfer-Infrastruktur und die Rolle verschiedener Finanzierungsquellen werden einbezogen.

Die Erarbeitung des Aktionsplanes erfordert die Verfolgung verschiedener Entwicklungsszenarien bezogen auf die Thematischen Projektfelder:

  • längerfristige Ziele und Orientierungen sowie kurzfristige Ziele, umgesetzt in prioritäre
    Maßnahmen mit der Zielgruppe der Unternehmen,
  • Weiterentwicklung internationaler Kooperation, Zusammenarbeit mit anderen Regionen,
  • potentielle Rolle der führenden Know-how-Träger bei der Umsetzung der Strategie und die Bedingungen für die konkrete Einbindung,
  • zu präferierende Infrastruktur und eine abgestimmte Arbeit zwischen allen Transfer-Akteuren,
  • die Bestimmung effizienter Finanzierungsmodelle/ Verhältnis von öffentlicher und privater
    Finanzierung.

2.3.2. Umsetzung eines Bewertungs- und Kontrollmechanismus

Im Prozess der Umsetzung der prioritären Maßnahmen sollen Indikatoren bestimmt werden, welche die Überwachung des Projektverlaufes und die Bewertung der Ergebnisse dieser Maßnahme sowie von zukünftigen Vorhaben ermöglichen.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der Entwicklung neuer Indikatoren, die neben der Aufwand / Nutzen-Gegenüberstellung Informationen über das regionale Innovationssystem und dessen Integration in die Europäische Union liefern. Die Indikatoren werden entsprechend dem Modell-Arbeitsplan (Seite 4) bestimmt.

Für die Koordinierung und das Management zur Umsetzung des Maßnahmeplanes nach Projektabschluss wird ein Regulativ entwickelt, das den Umsetzungsprozess, die periodische Bewertung und die Nachhaltigkeit ermöglicht.

Der Lenkungsausschuss, der den Umsetzungsprozess begleitet, soll als langfristiges konsensbildendes Beratungsorgan wirken, sowohl für die Realisierung von Folgeprojekten als auch zum Innovationsgeschehen in der Region überhaupt.

Die Methodologie für die Evaluierung des Projekterfolges ist für die regionalen Entscheidungsträger von grundsätzlichem Interesse. Die entwickelten Indikatoren werden dafür auf Ihre Eignung hin getestet.

 

Phase 2: Umsetzung

Aufgaben

Aktionen

Ergebnisse/Berichte

21 Untersetzung Bewertung der Ergebnisse in Gesprächen mit Unternehmen, Transfereinrichtungen, Fördereinrichtungen, etc. Vorschläge für Strategien, Szenarien, Projekte Optionen für eine optimale Infrastruktur Prioritätenliste Strategieschwerpunkte Projektvorschläge Schwerpunkte für einen langfristigen Entwicklungsplan
22 Strategischer Rahmen Bestimmung des Zeithorizontes, der längerfristigen strategischen Ziele und von Entwicklungszenarien Dokumentation der längerfristigen Strategie und Ziele thematische Entwicklungsszenarien
23 Zwischenbericht 5. Erstellung des Fortschrittsberichtes 5. Fortschrittsbericht an die EK
24 Maßnahmeplan Entwicklung von thematischen Projekten in Arbeitsgruppen Wertung der Projekte Untersuchung der Bedingungen für die Realisierung der Projekte unter Nutzung der regionalen, nationalen und besonders EU-Ressourcen Zusammenfassung vorhandener und neuer Projektvorschläge Maßnahmeplan als gewertete Projektliste
25 Bewertungsseminar Diskussion der Ergebnisse mit Experten, Reference Panel Auswahl prioritärer Projekte
26 Lenkungsauschuss Erarbeitung eines regionalen Konsens zur Strategie und zu den Maßnahmen Erarbeitung eines zusammenfassenden Berichtes Strategie und prioritäre Projekte im regionalen Konsens Arbeitsmaterial für die längerfristige Strategie- und Umsetzungsarbeit
27 Moderation und Bewertung Entwicklung von Mechanismen zur Moderation von RIS und der einzelnen Maßnahmen Entwicklung einer Bewertungsmethode für die Ergebnisse Vereinbarungen zur Zusammenarbeit Strukturen und Bedingungen für die Umsetzung Dokumentation der Moderations- und Bewertungsinstrumente
28 Umsetzung Beginn der Umsetzung prioritärer Projekte ständige Koordinierung der Umsetzung begleitende Unterstützung durch das Projektteam Projektumsetzung im regionalen Konsens Erfassung erster Ergebnisse und Effekte
29 Begleitende Bewertung ständige ergebnisbezogene Bewertung der Zwischenergebnisse Bewertung der Projekte in der Durchführungsphase Vorschläge für Weiterführung, Modifizierung Ansätze für neue Projekte
30 Lenkungsausschuss Bewertung der erreichten Ergebnisse Beschluss über die weiterführenden Projekte Bestimmung des Projekterfolges Festlegungen über die Weiterführung
31 Seminar 3. Innovationsseminar der RIS-RAHM Publikationen in den Medien Information und Diskussion der Ergebnisse Motivation für weitere Projektarbeit
32 Abschlußbericht Erarbeitung des Abschlußberichtes (Darlegung von Ziel, Methode, Arbeitsinhalte, Ergebnisse und Umsetzung, Vorschläge für Weiterführung) Bestätigung im Lenkungsausschuss Übergabe des Abschlußberichtes mit Bericht über die Phase 2 an EK Maßnahmeplan für die Fortführung Festlegungen zur Fortschreibung der entwickelten Strategie

 

 

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