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Dr. Hansjürgen Richter
tti Magdeburg GmbH
Bruno-Wille-Straße 9

D-39108 Magdeburg

Tel. : +49 (0) 391 / 7 44 3 5 20
FAX : +49 (0) 391 / 7 44 3 5 11

E-Mail :

RAHMpost@tti-md.de

 

 

Regionale Innovationsstrategie
Region Altmark - Harz - Magdeburg

Eine Region weiß, was sie will!

Projektübersicht

Teil I Teil II Profil der Region

Arbeitsprogramm

Zusammenfassung

Detaillierte Beschreibung

Managementstruktur

 

 

Regionale Innovationsstrategie Region Altmark-Harz-Magdeburg (RIS - RAHM)

Regionales Bündnis für Innovation Stärkung historisch gewachsener Forschungs- und Technologiepotentiale sowie Entwicklung neuer Ansätze einer durch Innovation geprägten Regionalentwicklung im Regierungsbezirk Magdeburg des Landes Sachsen-Anhalt

 

 

1 Projektzusammenfassung

1.1 Zweck und Hauptziele

Ziele des Projektes sind, mit Untersuchungsergebnissen belegte strategische Orientierungen, prioritäre Maßnahmen und Projekte, die auf Innovation gerichtet sind, für die Stimulierung einer nachhaltigen wirtschaftliche Entwicklung der Region darzustellen und deren Umsetzung zu bewirken. Das Projekt knüpft an vorhandene Strukturen und Szenarien an und trägt zu deren Optimierung bei. Die zu erreichenden Ziele:

  • die regionale Ausprägung von Innovation fördernden Rahmenbedingungen,

  • Stimulierung eines innovationsfreundlichen Klimas,
  • stärkere Vernetzung von Unternehmen und Institutionen zur Herausbildung wettbewerbsfähiger Produktions- und Dienstleistungsstrukturen,
  • Schaffung innovativer, d.h. wettbewerbsfähiger originärer Arbeitsplätze mit hoher Wertschöpfung
    die Entwicklung regional typischer Cluster mit hohem Innovationsgehalt,
  • Implementierung der Regionalen Innovationsstrategie in die Landespolitik,
  • Organisation eines öffentlichkeitswirksamen regionalen Innovationsmarketings und
  • die Bestimmung prioritärer Maßnahmen und Projekte mit hohen regionalen Effekten für Wachstum und Beschäftigung sind in 6 miteinander verknüpften Hauptaufgaben.

zusammengefasst:

  1. Bildung eines längerfristig tragfähigen regionalen Konsens als Basis für eine erfolgversprechende Umsetzung
  2. Ermittlung des artikulierten und latenten Bedarfes der Unternehmen (hauptsächlich KMU) in der Region in Bezug auf Innovation. Berücksichtigung findet der tiefgreifende Strukturwandel bei fortschreitender Globalisierung.
  3. Analyse des Angebotes in der Region an die Unternehmen im Hinblick auf die Unterstützung von Innovation unter besonderer Berücksichtigung der erkennbaren Trends.
  4. Definition eines strategischen Rahmens und Bestimmung prioritärer Maßnahmen im regionalen Konsens für die Umsetzung der mit den regionalen Entwicklungskonzepten/regionalen Aktionsprogrammen regionalisierten Strukturpolitik im Norden Sachsen-Anhalts für den Bereich der Innovation.
  5. Die branchenübergreifende Vernetzung in der Region und überregional mit anderen RIS/RITTS-Regionen, die Kooperation mit der RIS Halle-Leipzig.Dessau und dem Innovation Relay Center Niedersachsen/Sachsen-Anhalt.
  6. Beginn der Umsetzung der prioritären Maßnahmen und Erfolgsbewertung.

1.2 Die Projektstruktur

Die Projektdurchführung sind 24 Monate erforderlich. Die Arbeit wird in drei aufeinanderfolgenden Projektphasen durchgeführt, welche sich bei Teilaufgaben überschneiden.

Phase 0 als Definitionsphase erstreckt sich über 6-8 Monate und überdeckt sich mit der Phase 1. Diese Überdeckung resultiert aus den bereits partiell während der Vorbereitung des Projektes erfolgten Vorarbeiten zur Analyse, so dass Analysearbeiten bereits während der Phase 0 partiell möglich sind. Die Definitionsphase dient der Implementierung der Organisationsstruktur, der Bildung des Lenkungsausschusses und der Öffentlichkeitsarbeit.

Das Arbeitsprogramm entspricht weitestgehend dem Entwurf vom 26. August 1998. Notwendige Präzisierungen werden mit den 4-monatigen Fortschrittsberichten gegeben.

Phase 1 als Informations- und Analysephase ist für einen Zeitraum von 10 Monaten geplant. Arbeiten dazu werden bereits in der Definitionsphase geleistet, indem für durch Innovation besonders erfolgsträchtige thematischen Projektfelder bestimmt wurden, die weiter zu untersuchen sind:

  • Pflanzen-Biotechnologie,
  • Maschinen- und Anlagenbau,
  • Medizin- und Pharmatechnik,
  • Innovative Umwelttechnologien

sowie

  • Ansiedlung innovativer Unternehmen/Unternehmensnetzwerke,
  • Innovationen fördernde Infrastruktur,
  • Innovative Dienstleistungen,
  • Technologieorientierte Unternehmengründungen und –sicherung,
  • Umsetzung der Informationsgesellschaft.

Eingebunden sind die in Landkreisverbünden erarbeiteten Regionalen Entwicklungskonzepte. Zu bestimmende Stärken und Schwächen sind Ansatzpunkte für die Prioritätensetzung und für konsensfähige thematische Projekte. Die gewonnen Erkenntnisse werden in den Programmierungsprozess für die Verwendung der Strukturfonds nach 2000 einbezogen, indem sie den Gegenstand der operationellen Programme beeinflussen.

Phase 2 als Realisierungs- und Bewertungsphase erstreckt sich über einen Zeitraum von 6 Monaten. Es werden die Ergebnisse aus Phase 1 in ausführlicher Diskussion zwischen den Beteiligten am Innovationsprozess bewertet und im Prozess einer Konsensbildung prioritäre Aktionen und thematische Projektbereiche für die nachhaltigere Innovationsunterstützung bestimmt. Die Umsetzung der bestimmten prioritären Maßnahmen wird begonnen. Entstehen nachweislich erfolgsträchtige Projekte aus den bereits bestimmten strategischen Schwerpunkten, so wird mit deren Umsetzung auch in früheren Phasen begonnen. Ein zu entwickelndes Bewertungs- und Kontrollsystem trägt zur Erfolgssteuerung wesentlich bei.

Der Abschlussbericht beendet die Arbeit zur Entwicklung der RIS-RAHM.

1.3 Erwartete Ergebnisse

  1. Der Lenkungsausschuss, in welchem die Hauptakteure und Institutionen der Region einschließlich der Unternehmen und ihrer Verbände durch ihre Repräsentanten bzw. Führungskräfte (Geschäftsführer, Landräte, Abteilungsleiter, Dezernenten, Präsidenten) vertreten sind, ist das erfolgsorientierte Beratungs- und Entscheidungsorgan im Projekt und stimuliert die Umsetzung der Projektergebnisse.
  2. Eine aktuelle detaillierte Beschreibung des Innovationssystems der Region mit seinen Stärken und Schwächen erhöht die Entscheidungssicherheit für die Unternehmensentwicklung fördernde Maßnahmen in der Region.
  3. Auf der Grundlage sorgfältiger, weiterführender analytischer Arbeit werden im Konsens zwischen Unternehmen, Akteuren im Innovationsbereich, Finanzierungsquellen und Entscheidungsträgern die Strategie für die weitere Förderung von Innovationen in Unternehmen und die Handlungsschwerpunkte dafür bestimmt sowie die erforderlichen Maßnahmen festgelegt, um die zur Verfügung stehenden Strukturen, Hilfen und Szenarien weiterzuentwickeln.
  4. Ein konkreter Aktionsplan mit prioritären Maßnahmen, welche die aus den drei Regionalen Entwicklungskonzepten bzw. Regionalen Aktionsprogrammen abzuleitenden spezifischen Maßnahmen einbinden, soll regionenübergreifend und regionenspezifisch die Strategie umsetzen. Es werden konsensfähige Projekte, die aus regionaler Sicht Priorität für die Umsetzung durch die Landespolitik haben, ausgewiesen.
  5. Die Hauptakteure der Region arbeiten mit der bestimmten längerfristigen Strategie und engagieren sich für die Umsetzung der definierten Projekte und Maßnahmen (Rahmenbedingungen, Finanzierung, Überwachung und Erfolgsbewertung).
  6. Der Wirtschaftsraum der Region stellt sich in Europa als lohnendes Ziel für Investitionen und Kooperationen dar, da die Rahmenbedingungen dafür sorgfältig vom Bedarf bestimmt entwickelt worden sind und die Region nachweißt, dass sie weiß was sie will.
 

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